Stadtrundgänge zur Frauengeschichte im 19. und 20. Jahrhundert
"Schreitet mutig dem Werden einer neuen Zeit entgegen"
Die Erste Frauenbewegung in Nürnberg zwischen Kaiserreich und Republik
Bildung und Beruf forderten die einen, Arbeit statt Ausbeutung waren die Themen der anderen Richtung: Die bürgerliche und die proletarische Frauenbewegung waren auch in Nürnberg an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert aktiv. Ihre Vertreterinnen forderten das Frauenwahlrecht und erweiterte Bildungsmöglichkeiten für Mädchen. Bei einem Stadtspaziergang werden Orte der frauenrechtlerischen und bildungspolitischen Unternehmungen aufgesucht und die bedeutendsten Aktivistinnen vorgestellt, so Helene von Forster und Dr. Dr. (!) Bertha Kipfmüller.
"Mei Frau hat zum Schuckert nüber müssen"
Industrialisierung und Arbeiterinnengeschichte in der Nürnberger Südstadt
Durch die Industrialisierung dehnte sich Nürnberg weit über die Stadtmauern hinaus in den Süden aus. Landarbeiterinnen zogen in die Stadt und fanden schlecht bezahlte Arbeit in den neuen Industriebetrieben, darunter Siemens-Schuckert. Die "Alte Frauenbewegung" nahm sich der Probleme alleinstehender Arbeiterinnen an und auch die Arbeiterinnen organisierten sich selbst - trotz des frauenfeindlichen Vereinsverbotes, das ihre poltische Arbeit seit 1850 untersagte.
Industrialisierung, Arbeiterinnenalltag um 1900, Wohnverhältnisse, Unternehmertum, Proletarische und bürgerliche Frauenbewegung.
Stadtrundgänge zur Frauengeschichte im 19. und 20. Jahrhundert